Zwei Leckerbissen für Liebhaber erstklassiger Kirchenmusik

Brams-Konzert
Foto: privat

In diesem Herbst versprachen gleich zwei Konzerte Liebhabern von erstklassiger Kirchenmusik einen musikalischen Hochgenuss. Beide Projekte wurden von der BürgerStiftung Arnsberg mit rund 850 Euro gefördert.

Im Oktober präsentierten 180 Sänger/innen und Instrumentalisten unter der Leitung von Peter Volbracht den "Lobgesang" von Felix Mendelssohn Bartholdy in der Hüstener Petri-Kirche. Die Sinfonie-Kantate erklang erstmals 1840 in Leipzig – und zwar anlässlich der 400-Jahr-Feier zur Erfindung der Buchdruckerkunst durch Johannes Gutenberg.

In Hüsten begeisterten der Kirchenchor St. Petri Hüsten, der Kirchenchor St. Johannes ev. aus Sundern, die Chöre Barditus aus Sundern-Allendorf und Mixed Voices aus Sichtigvor sowie drei Solisten und das Sinfonieorchester Ruhr mit 35 Musiker/innen das Publikum.

Im November erklang "Ein Deutsches Requiem" von Johannes Brahms in der Arnsberger Liebfrauenkirche. Unter der Leitung des Hagener Kirchenmusikdirektors Manfred Kamp musizierten das Arnsberger Forum vocale, das Johannis Vokal-Ensemble Hagen, Mitglieder der Hagener Johanniskantorei, das Neue Rheinische Kammerorchester Köln sowie zwei Solisten.

Wie auch der "Lobgesang" wurde Brahms' Werk erstmalig in Leipzig aufgeführt – allerdings fast 30 Jahre später im Jahr 1869. Während im traditionellen Requiem die Bitte um Erlösung der Toten im Mittelpunkt steht, so geht es Brahms vor allem um Trost für den trauernden und leidenden Menschen.

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