Ausstellung „Opfer der Möhnewiesen“ jetzt im Düsseldorfer Landtag zu sehen

Projekt Zukunft pflanzen

Von Arnsberg nach Düsseldorf: Die von der BürgerStiftung unterstützte Ausstellung „Opfer der Möhnewiesen“, die an das Schicksal von Zwangsarbeiterinnen bei der Möhnekatastrophe erinnern soll, ist noch bis zum 2. Juni 2019 im NRW-Landtag zu sehen.

Unter der Leitung der Neheimer Künstlerin Astrid Breuer hatten sich 17 Schülerinnen und Schüler des St. Ursula Gymnasiums Neheim zwei Jahre lang kreativ mit dem Thema auseinandergesetzt. Anhand von Personalfotos in Firmenakten fertigten die Jugendlichen unterschiedlichste Portraits und Skulpturen der Frauen an und schrieben ihnen berührende Briefe.

Bei der Bombardierung der Möhnestaumauer im Mai 1943 waren auf den Neheimer Möhnewiesen mehr als 700 Zwangsarbeiterinnen ums Leben gekommen. Die Ausstellung soll die Erinnerung an die Opfer wachhalten und ihnen ein Gesicht geben.

Sie war zuvor im Neheimer KunstWerk sowie in der Bezirksregierung in Arnsberg zu sehen. Im September erhielten die Akteure des Kunstprojekts außerdem den Jugendkulturpreis NRW.

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