Ausstellung zur Möhnekatastrophe: Vorbereitungen sind in vollem Gange

Schüler setzen das Thema Möhnekatastrophe künstlerisch um.
Foto: privat

Mai 2018 jährt sich die Möhnekatastrophe, bei der mehr als Tausend Menschen ums Leben kamen, zum 75. Mal. Spätestens dann soll eine Ausstellung eröffnet werden, die das Schicksal von in den Fluten umgekommenen Frauen aufarbeitet. Die Katastrophe forderte das Leben von insgesamt rund 700 Zwangsarbeiterinnen, die auf den Neheimer Möhnewiesen untergebracht waren.

Unter der Leitung der Künstlerin Astrid Breuer, die ihr Atelier im Neheimer "Kunst-Werk" an der Möhnestraße als Werkstatt zur Verfügung stellt, beschäftigen sich derzeit Arnsberger Schüler und Schülerinnen mit den Flutopfern und fertigen Portraits der Frauen an. Auch mit einem Modell des Barackenlagers, in dem die Zwangsarbeiterinnen lebten, wurde bereits begonnen. 

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