Gedenkstätte für die "Opfer der Möhnewiesen" an die Öffentlichkeit übergeben

Viele Menschen sind in den vergangenen Wochen und Monaten schon auf die großformatigen Frauenbildnisse unter der Neheimer Ohlbrücke aufmerksam geworden, haben dort verweilt und sich über die QR-Codes über die Portraits informiert - gestern Abend wurde die Installation, die von der BürgerStiftung gefördert wurden und an die bei der Möhnekatastrophe 1943 verstorbenen Zwangsarbeiterinnen erinnert, offiziell eingeweiht.

In diesem Zuge übergaben Bürgermeister Ralf Paul Bittner, Projektinitiatorin und Künstlerin Astrid Breuer, Rainer Ahlborn vom Heimatbund Neheim-Hüsten e.V. sowie Wilm Hendric Cronenberg und Andreas Bremke, Vorsitzender des Stiftungsvorstands bzw. des Stiftungsrats der Bürgerstiftung Arnsberg, das Denkmal „Opfer der Möhnewiesen“ der Öffentlichkeit.

Der Ort des Gedenkens ist dabei passend gewählt: Wo die Möhne in die Ruhr fließt, ereignete sich die Katastrophe vor fast 80 Jahren. Heute ist der Platz ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche, so dass auch die junge Generation mit dem Schicksal der Zwangsarbeiterinnen in Berührung kommt. Die Portraits der Frauen erinnern und mahnen, damit Gräueltaten wie im Zweiten Weltkrieg nie wieder passieren.

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