JobCamps: Junge Menschen aus dem Ruhrgebiet bald zu Gast in Arnsberg

JobCamps: Junge Menschen aus dem Ruhrgebiet bald zu Gast in Arnsberg

Auf dem Ausbildungsmarkt herrscht ein Ungleichgewicht: Während in eher ländlichen Regionen viele Ausbildungsplätze im Handwerk unbesetzt bleiben, ist das Angebot in Ballungszentren nicht ausreichend. Doch viele junge Menschen ziehen die Möglichkeit, für eine Ausbildung in eine andere Region zu ziehen, gar nicht in Betracht.

Um die Mobilität bei Jugendlichen im Handwerk zu fördern, hat der Westdeutsche Handwerkertag das Modellprojekt "Mobi-Camp" ins Leben gerufen. In dessen Rahmen soll demnächst ein so genanntes JobCamp in Arnsberg stattfinden.

Derzeit werden in der Region Oberhausen zehn junge Menschen ab 18 Jahren ausgewählt, die dann für eine Woche ins JobCamp nach Arnsberg eingeladen werden. Hier erfahren sie alles über ihre beruflichen Perspektiven vor Ort, schnuppern Praxisluft in den ansässigen Handwerksbetrieben und lernen die Stadt und ihre Angebote für junge Leute kennen.

Ziel des von der Handwerkskammer Südwestfalen organisierten JobCamps ist es, die Region für die Teilnehmer als möglichen Ausbildungsort attraktiv zu machen.

Die BürgerStiftung übernimmt mit einer Förderung von 1.000 Euro ein Drittel der Kosten des Pilotprojekts. Auch die Friedrich und Charlotte Merz-Stiftung sowie der Verein zur Stärkung der Schulen im Bildungsnetzwerk "Bildungsstadt Arnsberg" e.V. beteiligen sich jeweils mit 1.000 Euro an den Gesamtkosten von 3.000 Euro.

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