Bessere Chancen durch „ProBe“: Projekt macht junge Leute an Haupt- und Förderschulen fit für den Berufseinstieg

Bessere Chancen durch „ProBe“: Projekt macht junge Leute an Haupt- und Förderschulen fit für den Berufseinstieg

Anfang 2014 ist der siebte "ProBe"-Jahrgang an den Start gegangen. Bereits mehr als 1.600 Schüler und Schülerinnen haben das Programm bisher absolviert. Allein diese Zahlen belegen eindrucksvoll, dass sich "ProBe" zu einem echten Dauerbrenner und zu einem Vorzeigeprojekt entwickelt hat.

Die BürgerStiftung hatte das Programm 2008 initiiert und gemeinsam mit vielen Partnern - der Stadt Arnsberg, der Agentur für Arbeit, dem Hochsauerlandkreis, dem Kolpingbildungswerk und den involvierten Schulen - umgesetzt. Hintergrund waren die erschreckenden Statistiken, aus denen hervorging, dass nur wenige der Absolventen von Haupt- und Förderschulen einen Ausbildungsplatz finden.

Mit der systematischen Vorbereitung und Orientierungsmöglichkeit werden die Jugendlichen bei "ProBe" fit für den Berufseinstieg gemacht - und das freiwillig und so nah wie möglich an der Praxis. So wurden 2012 als zusätzliches Element Bewerbungsgespräche unter realistischen Bedingungen eingeführt. Rund 40 heimische Unternehmen unterstützten die Aktion ehrenamtlich und führten Bewerbungsinterviews mit den Jugendlichen. In 2013  hat die BürgerStiftung darüber hinaus erstmals einen Wettbewerb ins Leben gerufen, bei dem sie die Klassen mit den besten schriftlichen Bewerbungen auszeichnet.

Dass "ProBe" den Jugendlichen tatsächlich bei der Berufsorientierung hilft, zeigen die Ergebnisse der Teilnehmerbefragungen: Rund 70 Prozent der Absolventen gaben beispielsweise an, dass die werkspraktischen Beurteilungen für sie hilfreich waren, ihre Fähigkeiten besser einzuschätzen.

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