"ProBe" wird in veränderter Form fortgeführt

Bewerbunggespräche

Das von der BürgerStiftung 2008 initiierte Projekt "Pro Berufsorientierung" ("ProBe") bereitet junge Menschen an Haupt- und Förderschulen systematisch auf einen erfolgreichen Berufseinstieg vor. Die BürgerStiftung hat bisher insgesamt 450.000 Euro in dieses Projekt investiert.

Seit 2015 wird "ProBe" in veränderter Form durchgeführt. Grund dafür ist, dass in diesem Jahr das ähnlich angelegte NRW-weite Projekt "Kein Abschluss ohne Anschluss" ("KAoA") für alle Schüler/innen im HSK startete. Daher wurden Fördermittel umverteilt und der Fortbestand von ProBe stand auf der Kippe. Glücklicherweise haben die Beteiligten einen Weg gefunden, der beide Programme miteinander verzahnt: Zukünftig sollen die theoretischen Elemente von "ProBe", das bisher rund 1.800 Arnsberger Schüler/innen durchlaufen haben, über "KAoA" abgedeckt werden. Erhalten bleiben werden jedoch die intensive Werkphase, bei der die Jugendlichen in verschiedene Ausbildungsberufe hineinschnuppern können, sowie die fiktiven Bewerbungsgespräche bei heimischen Unternehmen.

"Aufgrund ihres starken Praxisbezugs bereiten diese beiden Bausteine von 'ProBe' die Jugendlichen besonders gut auf den Berufsstart vor. Sie ergänzen und intensivieren die Inhalte von 'KAoA' in idealer Weise. Wir sind daher froh, dass sie als Herzstück von 'ProBe' erhalten bleiben", so Petra Schmitz-Hermes, Geschäftsführerin der BürgerStiftung.